Multimediale Kunsttherapie
Im Mittelpunkt multimedialer Kunsttherapie steht der spontane, schöpferische Akt, bei dem keine künstlerischen Vorerfahrungen notwendig sind. Kreative Ausdrucks- und Mitteilungsmöglichkeiten wie Malerei, Tonarbeit, Musik, Tanz und Bewegung, Poesie, Masken- und Märchenarbeit, Rollenspiele, Rituale und verbale Reflektion werden für den therapeutischen Prozess genutzt.
Im Gestaltungsprozess, auf dem Weg des Entstehens, kommt es zu einem Wechselspiel zwischen Wahrnehmung und Ausdruck, der auf der symbolischen Ebene des kreativen Tuns, ein experimentelles Probehandeln ermöglicht. Der Medienwechsel steigert die Erlebnisfähigkeit aller Sinne, eröffnet somit neue Zugänge zu persönlichen Konflikten und deren Aufarbeitung.
Sich auf neue ungewohnte Ausdrucksformen einzulassen, wird als lohnende Möglichkeit erlebt, auch den Alltag als Betätigungsfeld der eigenen Kreativität zu erkennen und so frei werdende Ressourcen auszuschöpfen.
Multimediale Kunsttherapie wird für Erwachsene und Kinder angeboten und wird als Einzeltherapie oder in Gruppentherapie, in kleinen Gruppen durchgeführt. Ziel ist es, das kreatives Potential zu erschließen, die Selbstheilungskräfte zu stärken und das innere Gleichgewicht zu stabilisieren. Es werden neue Fähigkeiten, Lösungsstrategien und kreative Bewältigungsformen entdeckt, mehr Selbstbewusstsein, Akzeptanz und innere Kraft gewonnen.
Anwendungsbereiche:
Hilfestellung bei der Bewältigung von Konflikten und Lebensproblemen Förderung von Heilungsprozessen bei Krankheiten
Unterstützung von Prozessen der Nachreifung und Persönlichkeitsentwicklung
Entfaltung und Stabilisierung von Selbst-, Ich- und Identitätsaspekten
Ausweitung der Sensibilität, Expressivität und Kreativität
Stärkung der Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit
Training von Lebenstechniken und Entwicklung von Lebensqualität
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